Open-Access-Sprechstunde bei der Jahrestagung der Fachgesellschaft

Kathrin Ganz und Marcel Wrzesinski bieten auf der diesjährigen Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien eine Open-Access-Sprechstunde an. Die Sprechstunde finden am Freitag, den 5. Juli 2019 von 13.30 bis 15.30 sowie 16.30 bis 18.30 statt. In Geb. 3, Raum F008 können Fragen über aktuelle Entwicklungen im Bereich Open Access direkt an Kathrin und Marcel gerichtet werden.

Was gibt es zu besprechen?

Freies wissenschaftliches Publizieren („Open Access“) gehört längst zum Alltag an Universitäten und wird mehr und mehr ein Muss-Kriterium nationaler wie auch internationaler Forschungsförderungspolitiken. Die komplexen Zusammenhänge um „Open Access“, etwa hinsichtlich freier Lizenzen, wissenschaftlicher Reputation, Qualitätssicherung, Geschäftsmodelle, Forschungsförderung oder neuer e-Journals können allerdings oft nur unzureichend und nicht bezogen auf die eigene Arbeit angesprochen werden.

Die „Open Access Sprechstunde” setzt hier an und bietet Interessierten im Einzelgespräch die Möglichkeit, konkrete Publikationsanliegen und publizistische Problemlagen zu adressieren.

Was können mögliche Fragen sein?

  • Wissenschaftliche Reputation: Qualifikationsarbeiten Open Access publizieren?
  • Qualitätssicherung: (Wie) Erkenne ich ‚gute‘ wissenschaftliche Zeitschriften?
  • Wie gründe ich eine Open-Access-Fachzeitschrift? Wie mache ich meine Zeitschrift Open Access?
  • Wie mache ich meine alten Texte frei zugänglich?
  • Urheberrecht und freie Lizenzmodelle: Wie schütze ich meine eigenen Arbeiten?
  • Gibt es (faire) Geschäftsmodelle, mit denen ich freies Publizieren finanzieren kann?
  • Wer zahlt die Publikationsgebühren für meine Arbeiten?
  • Was halten die (großen) Forschungsförderer von Open Access?
  • Wie und wann soll die Transformation zu Open Access abgeschlossen sein (Stichwort: cOAlition S / Plan S)?

Arbeitsgruppe zu Open Access bei der KEG

Auf der diesjährigen Arbeitstagung der KEG (Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum), die in dieser Woche an der FernUniversittät Hagen stattfindet, bieten wir eine Arbeitsgruppe zum Thema „Open Access in den Einrichtungen: Geschäftsmodelle, Forschungsförderung und Publikationsberatung“ an.

Worum geht es?

Freies wissenschaftliches Publizieren gehört in den Hochschulen mittlerweile zum Alltag und ist eingebettet in die Richtlinien der nationalen und internationalen Forschungsfördereinrichtungen. Aktuelle Entwicklungen legen nahe, dass Open Access ab 2020 nicht mehr bloß eine Alternative zu herkömmlichen Publikationsmodellen ist, sondern sich als neuer Standard durchgesetzt haben wird (vgl. cOAlition S / Plan S).

Die Geschlechterforschung hat in den vergangenen Jahren auf diese Entwicklungen reagiert: Mit elektronischen Open-Access-Zeitschriften und dem GenderOpen Repositorium sind erste Angebote geschaffen worden, um geschlechterwissenschaftliche Forschungsergebnisse frei zugänglich und nachnutzbar zu publizieren. Aber auch den Zentren und Einrichtungen der Geschlechterforschung kommt eine wichtige Rolle bei der Open-Access-Transformation zu: Mit eigenen Forschungs- und Publikationsprojekten, bei der Mitwirkungen in Hochschulgremien und in der Publikationsberatung sind sie angehalten, die neuen Anforderungen umzusetzen, können dabei aber auch eigene Gestaltungsspielräume nutzen.

Was sind die Ziele der AG?

In der Arbeitsgruppe sollen Vertreter*innen von Zentren und Einrichtungen praktisch anhand von Handreichungen und Konzeptpapieren dabei unterstützt werden, einen eigenen Standpunkt im OA-Kontext zu entwickeln, eigene Publikationsprojekte abzusichern und Beratungsangebote an den aktuellen Erfordernissen auszurichten.

Die AG 10 „Open Access in den Einrichtungen: Geschäftsmodelle, Forschungsförderung und Publikationsberatung“ findet am Donnerstag, 4. Juli von 15.00 – 16.30 Uhr in Gebäude 2, Raum 1 – 3 statt.

Das gesamte Programm inklusive Abstracts finden Sie hier.